Praxisbeispiele

Diese Seite enthält vorerst nur Rechenbeispiele: Sie zeigen, wie ein Rechner bei einer typischen Aufgabe verwendet wird, sind aber keine Messungen von einer echten Baustelle. Dokumentierte Beispiele aus der Ausführung ergänzen wir, sobald sie vorliegen.

Inhalt geändert:

Rechenbeispiele

Jedes Beispiel zeigt Eingaben, Annahmen und die Berechnung so, wie der Rechner sie liefert. Die Beispiele enthalten keinen tatsächlichen Verbrauch; dieser kann von der Berechnung abweichen.

Bodenfliesen für ein Zimmer mit Verpackungsangabe vom Etikett

Illustratives Rechenbeispiel — keine dokumentierte Ausführung auf einer Baustelle.

Rechteckiger Raum, gerade Verlegung. Die Verpackungsgröße im Beispiel ist ein Wert, den man vom Karton abschreiben würde, keine Annahme des Rechners.

  • Keine Öffnungen oder Einbauten im Boden.
  • Reserve für einfache Verlegung, wie im Rechner vorgegeben.
  • Reststücke geschnittener Fliesen sind im Einkauf nicht berücksichtigt.
Bodenfliesen für ein Zimmer mit Verpackungsangabe vom Etikett
PositionWert
Eingaben
Boden (Länge × Breite)4,20 m × 3,50 m
Fliesenformat60 × 60 cm
Fugenbreite2 mm
Reserve (einfache Verlegung)+5 %
Verpackung (vom Karton)1,44 m²
Vorgehen
Fläche4,20 × 3,50 = 14,70 m²
Fläche mit Reserve14,70 m² × 1,05 = 15,44 m²
Anzahl Fliesen15,44 / 0,36 → 43 Stk.
Kartons15,44 / 1,44 → 11 × 1,44 m² = 15,84 m² (44 Stk.)
Ergebnis vor Reserve und Rundung
Fläche14,70 m²
Endergebnis (Einkauf)
Fliesen (Kartons)11 × 1,44 m² = 15,84 m² (44 Stk.)
Kleber (Säcke)93 kg → 4 × 25 kg
Fugenmörtel (Gebinde)2 kg → 1 × 5 kg

Der Link öffnet den Rechner mit den Eingaben dieses Beispiels; Sie können die Werte ändern.

Manuell eingeben: Verpackung (vom Karton).

Zugehörigen Rechner öffnen: Keramikfliesen

Spachteln und Streichen eines Zimmers mit Fenster und Tür

Illustratives Rechenbeispiel — keine dokumentierte Ausführung auf einer Baustelle.

Wände und Decke eines Raumes; die Fläche von Fenster und Tür wird von den Wänden abgezogen.

  • Wände und Decke erhalten dieselbe Zahl an Schichten.
  • Fenster und Türen sind als gesamte Öffnungsfläche eingegeben.
  • Der Rechner schlägt keine Reserve auf; Überschuss entsteht nur durch Rundung auf Gebinde.
Spachteln und Streichen eines Zimmers mit Fenster und Tür
PositionWert
Eingaben
Raum4,00 × 3,00 m, h = 2,60 m
Fenster (gesamt)1,50 m²
Türen (gesamt)1,60 m²
Spachtelverbrauch (zwei Schichten)1,5 kg/m²
Farbverbrauch (pro Anstrich × Anstriche)0,125 L/m² × 2
Vorgehen
Wände2 × (4,00 + 3,00) × 2,60 − 1,50 − 1,60 = 33,30 m²
Decke4,00 × 3,00 = 12,00 m²
Spachtel45,30 m² × 1,5 kg/m² = 67,95 kg → 68 kg
Farbe45,30 m² × 0,125 L/m² × 2 = 11,33 L → 12 L
Ergebnis vor Reserve und Rundung
Gesamtfläche45,30 m²
Spachtel67,95 kg
Farbe11,33 L
Endergebnis (Einkauf)
Spachtel (Säcke)3 × 25 kg = 75 kg
Farbe (Eimer)1 × 15 L = 15 L

Der Link öffnet den Rechner mit den Eingaben dieses Beispiels; Sie können die Werte ändern.

Zugehörigen Rechner öffnen: Farbe, Spachtel & Gipskarton

Betonplatte mit Treppenöffnung

Illustratives Rechenbeispiel — keine dokumentierte Ausführung auf einer Baustelle.

Eine Platte mit einer rechteckigen Öffnung; Bestellvolumen mit Reserve und Rundung.

  • Die Öffnung wird über die volle Plattendicke abgezogen.
  • Die Reserve deckt Verluste beim Einbau, keine Maßänderungen.
  • Die Masse ist eine Schätzung aus der Dichte von Frischbeton.
Betonplatte mit Treppenöffnung
PositionWert
Eingaben
Platte6,00 × 4,00 m, d = 0,15 m
Öffnung in der Platte1,00 × 2,50 m
Reserve5 %
Rundung des Volumens0,1 m³
Vorgehen
Volumen ohne Öffnung6,00 × 4,00 × 0,15 = 3,600 m³
Volumen der Öffnung1,00 × 2,50 × 0,15 = 0,375 m³
Volumen3,600 − 0,375 = 3,225 m³
Volumen mit Reserve3,225 × 1,05 = 3,386 m³
Aufrunden3,386 → 3,4 m³
Ergebnis vor Reserve und Rundung
Volumen3,225 m³
Endergebnis (Einkauf)
Bestellvolumen3,4 m³
Masse≈ 8127 kg

Der Link öffnet den Rechner mit den Eingaben dieses Beispiels; Sie können die Werte ändern.

Zugehörigen Rechner öffnen: Beton

Dokumentierte Beispiele aus der Ausführung

Derzeit gibt es keine veröffentlichten dokumentierten Beispiele. Jedes künftige Beispiel nennt Datenquelle und Datum, gekaufte und verbrauchte Menge getrennt, gemessenen Rest und Verschnitt sowie eine Erklärung von Abweichungen.

Methodik und Prüfung der Berechnungen