R-Wert und U-Wert umrechnen
Kurze Antwort: 1 m²·K/W ≈ 5,678 ft²·°F·h/BTU (R-5,68), US R-13 ≈ 2,29 m²·K/W; U = 1/R, also ergibt R = 4 m²·K/W einen U-Wert von 0,25 W/(m²·K) ≈ 0,044 BTU/(h·ft²·°F).
R in m²·K/W und US-R-Value (ft²·°F·h/BTU) sowie U-Wert in W/(m²·K) und BTU/(h·ft²·°F) – U = 1/R.
So funktioniert die Berechnung
Geben Sie einen Wärmedurchlasswiderstand oder U-Wert ein und wählen Sie die Einheit. Die Tabelle zeigt denselben Wert als R (m²·K/W und US-R-Value) und als U (W/(m²·K), BTU/(h·ft²·°F), kcal/(h·m²·°C)) sowie in clo und Tog.
Formel und Annahmen
Der Wärmedurchlasswiderstand einer Schicht ist R = d/λ (m²·K/W). Der US-R-Value wird in ft²·°F·h/BTU angegeben: 1 ft²·°F·h/BTU = 0,17611 m²·K/W. Der U-Wert ist der Kehrwert: U = 1/R; für eine ganze Wand enthält U auch die Wärmeübergangswiderstände (Rsi + Rse ≈ 0,17 m²·K/W).
Weitere Rechenbeispiele
- Dämmung R-19 (US) ≈ 3,35 m²·K/W.
- Eine Wand mit U = 0,25 W/(m²·K) → R = 4 m²·K/W ≈ R-22,7.
- Ein Fenster mit U = 1,1 W/(m²·K) ≈ 0,194 BTU/(h·ft²·°F).
- 12 cm EPS, λ 0,035: R = 0,12/0,035 ≈ 3,43 m²·K/W.
R und U
| R (m²·K/W) | R-Value (US) | U (W/(m²·K)) |
|---|---|---|
| 1 | R-5,7 | 1,0 |
| 2 | R-11,4 | 0,50 |
| 3 | R-17,0 | 0,33 |
| 4 | R-22,7 | 0,25 |
| 5 | R-28,4 | 0,20 |
| 6 | R-34,1 | 0,17 |
Häufige Fehler
- U in R durch Multiplizieren statt über den Kehrwert umrechnen.
- Einen US-R-Value mit R in m²·K/W ohne den Faktor 5,678 vergleichen.
- Bei der Berechnung des U-Werts einer Wand die Wärmeübergangswiderstände Rsi und Rse vergessen.
Häufige Fragen
Was ist R-13 in m²·K/W?
R-13 ≈ 13 × 0,17611 ≈ 2,29 m²·K/W.
Wie erhalte ich den U-Wert aus R?
U = 1/R. Für R = 5 m²·K/W ist U = 0,2 W/(m²·K) (ohne Wärmeübergangswiderstände).
Wie rechne ich einen U-Wert in W/(m²·K) in einen US-U-Factor um?
Durch 5,678 teilen: U = 1,4 W/(m²·K) ≈ 0,247 BTU/(h·ft²·°F).
Ist ein höheres R besser?
Ja, ein höherer Wärmedurchlasswiderstand bedeutet geringere Wärmeverluste. Beim U-Wert ist es umgekehrt – niedriger ist besser.
Verwandte Rechner
Herausgeber: Art-Visum d.o.o. · Inhalt geprüft:
Die Berechnungen nutzen übliche Verbrauchswerte und technische Datenblätter der Hersteller; die Ergebnisse sind Richtwerte. Methodik · Richtwerte · Über das Projekt