Treppenrechner
Kurze Antwort: Bei einer Geschosshöhe von 280 cm benötigen Sie 16 Setzstufen von 17,5 cm und Tritte von etwa 28 cm Tiefe; eine gerade Treppe hat dann 15 Tritte und etwa 4,2 m waagerechte Länge.
Berechnen Sie Treppenmaße und Ergonomie
So funktioniert die Berechnung
Geben Sie die zu überwindende Höhe und optional die Stufenanzahl oder Auftrittstiefe ein. Der Rechner bestimmt Anzahl der Steigungen, Steigungshöhe h und Auftritt b nach der Schrittmaßregel (Blondel) und prüft die empfohlenen Bereiche.
Formel und Annahmen
Anzahl der Steigungen N ≈ H ÷ ideale Steigungshöhe (ca. 17 cm), auf ganze Zahl gerundet; Steigungshöhe h = H ÷ N. Schrittmaßregel: 2h + b ≈ 60–66 cm. Empfehlungen in der App: h 15–19 cm, b 24–32 cm. Bei geraden Treppen ist die Zahl der Auftritte N − 1. Treppenvorschriften unterscheiden sich je nach Land und Gebäudenutzung.
Rechenbeispiel
Geschosshöhe H = 280 cm: N = 280 ÷ 17 = 16,47 → 16 Steigungen, h = 280 ÷ 16 = 17,5 cm. Für 2h + b = 63 cm: b = 63 − 35 = 28 cm. Auftritte 16 − 1 = 15, Lauflänge 15 × 28 = 420 cm. Die Länge L im Rechner enthält auch den letzten Auftritt auf Höhe des oberen Geschosses: L = 16 × 28 = 448 cm.
Weitere Rechenbeispiele
- Geschosshöhe 260 cm: N = 260 ÷ 17 = 15,3 → 15 Steigungen, h = 260 ÷ 15 = 17,3 cm. Für 2h + b = 63 cm: b = 63 − 34,6 = 28,4 cm. Auftritte 15 − 1 = 14, horizontale Länge 14 × 28,4 ≈ 398 cm.
- Nur 300 cm Länge bei 300 cm Geschosshöhe: N = 300 ÷ 17 = 17,6 → 18 Steigungen, h = 16,7 cm, 17 Auftritte. Das ergibt nur 300 ÷ 17 = 17,6 cm pro Auftritt, weit unter den empfohlenen 24–32 cm; ein gerader Lauf passt also nicht. Wählen Sie einen Typ mit Wendung oder Podest.
Typische Steigungszahlen nach Geschosshöhe
| Höhe H (cm) | Steigungen N | Steigungshöhe h (cm) | Auftritte (gerade) |
|---|---|---|---|
| 240 | 14 | 17,1 | 13 |
| 260 | 15 | 17,3 | 14 |
| 280 | 16 | 17,5 | 15 |
| 300 | 18 | 16,7 | 17 |
| 320 | 19 | 16,8 | 18 |
Was den tatsächlichen Verbrauch beeinflusst
- Bodenbeläge verändern die tatsächliche Höhe der ersten und letzten Stufe.
- Verfügbare Länge für die Treppe und lichte Durchgangshöhe.
- Treppen- und Sicherheitsvorschriften für die Gebäudeart.
Häufige Fehler
- Die Höhe bis zur Rohdecke messen und den Bodenbelag vergessen, der die tatsächliche Höhe der ersten und letzten Stufe verändert.
- Auftritte gleich Steigungen zählen: ein gerader Lauf hat einen Auftritt weniger als Steigungen (N − 1), weil das obere Geschoss als letzter Auftritt dient.
- Stufen ungleicher Höhe bauen; alle Steigungen eines Laufs sollten gleich sein, also die Gesamthöhe gleichmäßig teilen.
- Die Kopfhöhe über der Treppe nicht prüfen oder die Schrittmaßregel nach Blondel als Vorschrift statt als Richtwert verstehen.
Häufige Fragen
Was ist die Schrittmaßregel nach Blondel?
Eine empirische Formel 2h + b ≈ 60–66 cm, die Steigung und Auftritt so verknüpft, dass das Gehen bequem und sicher ist.
Ersetzt der Rechner eine Treppenplanung?
Nein – er liefert Richtmaße; endgültige Maße und die Einhaltung der Vorschriften muss der Planer bestätigen.
Wie viele Stufen braucht man bei 280 cm Geschosshöhe?
Etwa 16 Steigungen von rund 17,5 cm, also 15 Auftritte in einem geraden Lauf. Der Rechner rundet die Anzahl der Steigungen auf eine ganze Zahl und passt die Höhe an.
Welche Steigungshöhe und Auftrittstiefe sind bequem?
Die meisten bequemen Treppen haben eine Steigung von etwa 17–18 cm und einen Auftritt von 27–29 cm, was 2h + b ≈ 63 cm erfüllt. Der Rechner nutzt 15–19 cm und 24–32 cm als empfohlene Bereiche.
Wie berechne ich Wendeltreppen, T-Treppen und Treppen mit versetzten Auftritten?
Wendeltreppe: Für H = 280 cm, 160 cm Durchmesser und 360° wählt der Rechner 15 Steigungen (h = 18,7 cm) und 24,1 cm Auftritt auf der Lauflinie. T-Treppe: H = 280 cm und L = 568 cm mit 120 cm Podest ergeben einen Hauptlauf mit 8 und zwei Seitenläufe mit je 8 Stufen (24 Stufen, Grundriss 548 × 344 cm). Versetzte Auftritte: für H = 260 cm 12 Steigungen à 21,7 cm, Auftritt 12,5 cm und 60,1° Neigung – nur für Dachböden und eingeschränkte Nutzung.
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Ratgeber
Herausgeber: Art-Visum d.o.o. · Inhalt geprüft:
Die Berechnungen nutzen übliche Verbrauchswerte und technische Datenblätter der Hersteller; die Ergebnisse sind Richtwerte. Methodik · Richtwerte · Über das Projekt